Fazit

Die Wahl des zutreffenden bzw. richtigen Verfahrens ist match-entscheidend.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass

  • der Konkursaufschub
    • in all jenen Fällen, wo die Mittel nicht zu einer Volldeckung aller Gläubiger ausreichen, gar nicht zur Auswahl steht;
    • (Volldeckung vorausgesetzt) seine Stärke in der nicht unbedingt notwendigen Publikation ausspielt.
  • die Nachlassstundung
    • für eine Sanierung mit Partialdeckung oder
    • für ein geordnetes „Herunterfahren“ des Betriebes
      das richtige Instrument ist.

Ein Wechsel vom Konkursaufschub zum Nachlassverfahren, insbesondere zum Nachlassvertrag mit Vermögensabtretung, ist denkbar, umgekehrt jedoch nicht.

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